Bodenkartierung

Die Vorbereitungen für die Bodenkartierung sind bereits im Gang, so dass in der 2. Hälfte Februar 2021, innerhalb des Perimeters 40 Bodenprofile ausgehoben werden und damit die sichtbaren Arbeiten im Feld beginnen.

Für die Bodenkartierung werden im gesamten Perimeter ca. 40 Baggerschlitze und etwa 4000 Handsondierungen benötigt. Handsondierungen (Einstich von ca. 5cm Durchmesser und 1m Tiefe) werden ohne Vorankündigung vorgenommen. Für Baggersondagen wird vorgängig eine Leitungsabklärung gemacht und eine Bewilligung vom Bewirtschafter eingeholt. Die Bodenkartierung durch die Pedologen der Bietergemeinschaft erfolgt in 3 zeitlich gestaffelten Schritten:

Schritt 1: Vorkartierung und Evaluation Bodenprofile: Dazu wird ca. 1 Handsondierung pro 5 Hektaren   gemacht: Zeitraum: Dezember 2020 und Januar 2021

Schritt 2: Bodenprofile (Baggerschlitze) organisieren, öffnen, dokumentieren. Pro 20ha wird ca. 1 Baggerschlitz geöffnet. An den offenen Bodenprofilen finden Begehungen mit der Schätzungskommission und den Landbesitzern statt. Zeitraum: Februar bis April 2021.

Schritt 3: Detailkartierung mittels Handsondierungen. Dazu werden 4-6 Handbohrungen pro Hektare gemacht. Daraus erfolgt die Bodenkarte, das heisst, es werden parzellenunabhängig Flächen mit ähnlichen Bodenverhältnissen ausgeschieden und bewertet (Bodenpunkte). Zeitraum: Mai bis November 2021. Die fertige Bodenkarte wird der Schätzungskommission für die weiteren Arbeiten abgeliefert.

Die Schätzungskommisssion prüft im Anschluss die Bodenkarte und legt aufgrund der von den Pedologen vergebenen Bodenpunkte und unter Berücksichtigung von eigenen Kriterien die definitiven Bonitierungspunkte (Skala: 0 bis 100) fest.